30. Jänner: FRANZOBELs neuer Roman: “Das Floss der Medusa”

Die Österreichische Gesellschaft für Kulturpolitik lädt ein:

Buchpräsentation
der neue Roman von FRANZOBEL
“Das Floss der Medusa”

30. Jänner 2017
Einlass: 17:30 Uhr, Haupteingang/Besucherzentrum
Beginn: 18:00 Uhr
im Parlament, Abgeordnetensprechzimmer

Anmeldung bitte unbedingt erforderlich!


PROGRAMM

18:00 Uhr: Eröffnung

Begrüßung: Elisabeth HAKEL
Abgeordnete zum Nationalrat, Kunst- und Kultursprecherin der SPÖ & Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik

18:15 Uhr: Lesung mit FRANZOBEL

FRANZOBEL liest aus seinem neuen Roman “Das Floß der Medusa”
mit musikalischer Begleitung

Im Anschluss: FRANZOBEL im Gespräch mit Günter KAINDLSTORFER

19:00 Uhr: Get-together in der Säulenhalle

20:00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Zum Roman:

Was bedeutet Moral, was Zivilisation, wenn es um nichts anderes geht als ums bloße Überleben?
18. Juli 1816: Vor der Westküste von Afrika entdeckt der Kapitän der Argus ein etwa zwanzig Meter langes Floß. Was er darauf sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: hohle Augen, ausgedörrte Lippen, Haare, starr vor Salz, verbrannte Haut voller Wunden und Blasen … Die ausgemergelten, nackten Gestalten sind die letzten 15 von ursprünglich 147 Menschen, die nach dem Untergang der Fregatte Medusa zwei Wochen auf offener See überlebt haben. Da es in den Rettungsbooten zu wenige Plätze gab, wurden sie einfach ausgesetzt. Diese historisch belegte Geschichte bildet die Folie für Franzobels epochalen Roman, der in den Kern des Menschlichen zielt. Wie hoch ist der Preis des Überlebens?

Über den Autor:

Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, ist einer der populärsten und polarisierendsten österreichischen Schriftsteller. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 den Ingeborg-Bachmann-Preis und 2002 den Arthur-Schnitzler-Preis. Bei Zsolnay erschienen zuletzt der Roman ” Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind” (2012) und der Krimi ” Groschens Grab” (2015). Im Frühjahr 2017 erscheint sein Roman ” Das Floß der Medusa”.

Mit freundlicher Unterstützung von:

13. Dezember: ANNA WEIDENHOLZER liest “Weshalb die Herren Seesterne tragen”

13. Dezember 2016
17:30 Uhr: Einlass
18:00 Uhr: Beginn
im Grätzlhotel, Große Sperlgasse/Kamelitergasse, 1020 Wien
im Anschluss laden wir
zum Weihnachts-Empfang in die Rezeption: Trattoria Triestina
Große Sperlgasse 6, 1020 Wien

Anna Weidenholzer präsentiert ihr neuestes Werk „Weshalb die Herren Seesterne tragen“. Mit diesem Buch schaffte es die Autorin als eine von drei ÖsterreicherInnen auf die Longlist des deutschen Buchpreises 2016.

annaweidenholzer

Das Buch:

Karl, ein pensionierter Lehrer, macht sich eines Tages auf, herauszufinden, was das Glück sei. Einen nur leicht veränderten Fragebogen im Gepäck, mithilfe dessen das ›Bruttonationalglück‹ in Bhutan ermittelt wird, lässt sich der Glücksforscher in einem schneelosen Skiort nieder, dessen Bewohner er nun in unbekanntem Auftrag nach ihrer Lebenszufriedenheit befragen will. Das Hotel Post, in dem Karl als einziger Gast unterkommt, wird bewirtschaftet von einer namenlosen Frau und ihrer Hündin Annemarie. Von hier aus beginnt er seine Forschungen, unterbrochen von konfliktgeladenen Telefongesprächen mit seiner Frau Margit. Bald erhält seine Reise Züge einer Flucht, und der Fragende wird unmerklich zum Objekt der Befragung anderer.
Anna Weidenholzer gelingt mit diesem meisterhaften Roman ein intensives und eigenwilliges literarisches Kammerspiel. Eine Reise zur Erforschung des Glücks wird zu einer Tiefenbohrung in die Seele unserer Gesellschaft.

 

7. Dezember: MAXI BLAHA spielt “Es gibt mich nur im Spiegelbild”

7. Dezember 2016
Einlass: 17:30 | Beginn: 18:00 Uhr
Begrüßung: Abg. z. NR Elisabeth HAKEL, Kunst- und Kultursprecherin der SPÖ

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ES GIBT MICH NUR IM SPIEGELBILD
JELINEK | BACHMANN

Hommage zum 90. Geburtstag von Ingeborg Bachmann mit exklusiven Texten der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek.

Anhand der Texte “Malina” von Ingeborg Bachmann und “Prinzessinnendramen” von Elfriede Jelinek verhandelt das Doppelportrait Parallelen im Werk beider Autorinnen, wie das Bild der Frau in unserer Gesellschaft, Motive wie Abhängigkeit, Macht, Mode und Sexualität sowie das Verschwinden.

Anlässlich Bachmanns 90. Geburtstages hat die österreichische Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ihre eigenen Texte über Ingeborg Bachmann für das Theatersolo exklusiv zur Verfügung gestellt. Die musikalisch-theatrale Inszenierung von Martina Gredler, mit Kompositionen von Simon Raab, will diese Parallelen aufzeigen und das doppelte Außenseitertum einer Frau als Schriftstellerin thematisieren. Die Texte beider Ausnahmeautorinnen wurden für Maxi Blahas Theatersolo, dramaturgisch betreut von Verena Humer, zu einem außergewöhnlichen Monolog verschmolzen.

Anmeldung unbedingt erforderlich!

Zutrittsberechtigung für das Parlamentsgebäude:
Vorweis dieser Einladung mit einem amtlichen Lichtbildausweiß.

WEITERE TERMINE

2016
9.12. Posthof, Linz
12.-16.12. Warschau

2017
7.3. Baden
8.3. Brüssel
2.5. London
3.5. Lancaster
11.5.-14.5. Zürich
____
Pressekontakt:
Mag.ª Verena Humer
verena.humer@yahoo.de
Website Maxi Blaha

Texte: Elfriede Jelinek & Ingeborg Bachmann | Schauspiel: Maxi Blaha | Komposition und Klavier: Simon Raab | Konzept, Idee: Maxi Blaha | Regie: Martina Gredler (Burgtheater Wien) | Dramaturgie: Verena Humer (Forschungsplattform E. Jelinek) | Kostüme: Moana Stemberger (Burgtheater Wien) | Rechte: Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek und Piper Verlag GmbH, München

20. November: Kunst rettet Österreich

FILM – DISKUSSION – AUSSTELLUNG

„KUNST RETTET ÖSTERREICH“
von Regisseur Werner Boote

EINE PRODUKTION DES ORF

Sonntag, 20. November 2016
Beginn 11:00 Uhr
Stadtkino/ Künstlerhaus
Akademiestraße 13, 1010 Wien
Eintritt frei!

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Programm

11:00 Uhr
Eröffnungsworte
Elisabeth HAKEL, Präsidentin ÖKUPO
Martin TRAXL, Leiter ORF-TV-Kultur und Initiator

11:15 Uhr
Filmstart „Kunst rettet Österreich“ von Regisseur Werner Boote

11:50 Uhr
Podiumsdiskussion mit:

Werner BOOTE, Regisseur
Bernd FASCHING, Künstler und Initiator
Elisabeth HAKEL, Abg. Kunst- und Kultursprecherin SPÖ
Martin TRAXL
Jürgen WEISHÄUPL, Produzent

Moderation: Andreas STADLER

12.30 Uhr
Ausstellung der Kunstwerke des Films (die Künstler werden alle vor Ort sein!)
Eröffnung durch Dr. Markus FREUND und Dr. Lothar WACHTER
Diese Ausstellung läuft bis zum einschließlich 27.11.2016.

Im Anschluss gibt es ein kleines Buffet.

Zum Film:
Eine Gruppe von Künstlern und Intellektuellen schmiedet den Plan, Österreich zu retten, indem es die halbfertigen Feriendörfer, Golfplätze und Häfen Istriens, in denen die Investments der Kärntner Bank Hypo Alpe Adria versunken sind, mittels Kunst aufwertet. Mittlerweile gehören die Anlagen der staatlichen Bad Bank HETA und damit allen Österreichern. 18 Milliarden Euro hoch sind die Haftungen, denen die halbfertigen Anlagen in Istrien als Vermögenswerte gegenüberstehen. Durch Kunst aufgewertet erzielen diese nun hohe Verkaufserlöse und die Schuldenlast wird von der HETA und damit den Österreichern genommen. Der Film erzählt die wahre Geschichte dieses Projektes inklusive der fiktionalen Rettung Österreichs durch die Tilgung der Schuldenlast. Eine künstlerische Roadshow, ein zeitgenössisches Heldenepos mit einem Happy End.

Künstler:
Bernd Fasching
Uwe Jäntsch
Klaus Pobitzer
Slavica Marin

Weitere Infos auf Facebook unter “Kunst rettet Österreich”

 

15. November: DENK im Gespräch mit DROZDA

Auditorium im Leopold Museum
18:00 Uhr | Einlass ab 17:30
Eröffnung | Abg. Elisabeth HAKEL | Präsidentin der ÖKUPO

Vor rund sechs Monaten wurde Thomas DROZDA als neuer Kunst- & Kulturminister angelobt. Seine Zuständigkeiten umfassen Kunst, Bundestheater, Filmförderung, Museen, Nationalbibliothek, Medien und Verfassungs- und Verwaltungsangelegenheiten, Staatsarchiv, Denkmalschutz, öffentliches Büchereiwesen und die Hofmusikkapelle. Und er koordiniert die Regierungsarbeit.

Im Gespräch mit Musikerin Birgit DENK, auch bekannt aus ihrem ORF III Gesprächsformat „DENK mit Kultur“, wird Kunst- und Kulturminister Thomas DROZDA nicht nur über Förderungsinstrumentarien und Alltagspolitik reden, sondern auch über seine kulturpolitischen Ideen und Ziele. Wir werden aber auch etwas über den neuen Stil in der Kulturpolitik hören und welche Vorstellungen er von einer gerechten Gesellschaft hat. Ganz sicher ein spannender und kurzweiliger Abend.

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Veranstaltungsort:
Auditorium im Leopold Museum | MuseumsQuartier Wien
Museumsplatz 1, 1070 Wien
Einlass: ab 17:30 |  Veranstaltungsbeginn: 18:00

26. September: MONTAGSALON

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26. September 2016


GERALD MATT
spricht mit
TOBIAS MORETTI


SECESSION
18:00 Uhr | Einlass ab 17:30

Im Anschluss an die 200jährige Tradition der großen Wiener Salons laden die Österreichische Gesellschaft für Kulturpolitik und der Wirtschaftspartner Wien Holding Medien zum dritten Montagsalon in die Wiener Secession.

Gerald Matt führte durch den Abend.

Die Aufzeichnung wurde im Verbund der österreichischen Regionalsender »R9 Österreich« ausgestrahlt.

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Bitte auf den Link “Anmelden” klicken! Bitte beachten Sie, dass die TeilnehmerInnenzahl begrenzt ist.
Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Veranstaltungsort:
Secession | Friedrichstraße 12, 1010 Wien
Einlass: ab 18:30 |  Veranstaltungsbeginn: 19:00

13. September: Buchpräsentation Topsy Küppers

Was für ein feiner Abend war das mit der wunderbaren Topsy Küppers. Schauspielerin, Sängerin, Theaterleiterin, Souprette, Autorin … und und und. Am 13. September bekamen wir einen kleinen Einblick in das Repertoire dieser einzigartigen Künstlerin. Die ORF-Redakteurin Renate Schmidtkunz (vielen sicher noch aus dem legendären Club 2 bekannt!) hat durch den Abend geführt. Wir alle haben es sehr genossen :) Hier ein paar Fotos zum Naschauen und den Link des Streams von gestern Abend findet ihr ebenfalls hier:

Facebook Live Stream

Prof. Topsy Küppers, geboren 1931 in Aachen, ist Schauspielerin, eigenständige Produzentin, Regisseurin und Autorin. Von 1976 bis 2001 leitete sie die »Freie Bühne« in Wien. Sie ist seit 1965 Österreicherin, 1992 wurde ihr der Berufstitel Professor verliehen. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. das deutsche Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und das österreichische Bundesverdienstkreuz für Kunst und Wissenschaft. Topsy Küppers lebt in Wien.

TopsyKüppers

Rückblick: 40 Jahre deutsche Gesellschaft f Kulturpolitik

Brexit, Populismus, Schuldenbremse: Die Herausforderungen der Gegenwart und Lösungsstrategien der Kulturpolitik waren die Themen beim 40-jährigen Jubiläum der Kulturpolitischen Gesellschaft (der Schwester-Gesellschaft der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik) und des Stadtteilzentrums Motte Hamburg-Altona, am ersten Juli-Wochenende. Über 150 ExpertInnen und AkteurInnen aus dem In- und Ausland kamen deshalb nach Hamburg und suchten Antworten auf die drängenden Fragen der Gesellschaft an die Kultur und damit Kulturpolitik.

Welche Rolle spielen Kultur und auch Kunst künftig im Europäischen Einigungsprozess, wie auch für die Demokratie in der Einwanderungsgesellschaft? Wie wird kulturelle Teilhabe für größere Teile der Gesellschaft möglich? Wo steht die Kulturpolitik jetzt – und wo will sie hin? Wie kann sie auch selbst attraktiver werden und dem Bedeutungsverlust vor allem in Städten und Gemeinden begegnen? Und wie könnten zukünftige Verantwortungsgemeinschaften auch unter Einbeziehung der Wirtschaft aussehen?

Zu diesen und weiteren Fragen gab es am 2. Juli 2016 ein vielfältiges kulturpolitisches Programm mit Workshops, Open Spaces und weiteren Angeboten in der MOTTE Altona. Das Stadtteilkulturzentrum, dessen Entstehung eng mit der Kulturpolitischen Gesellschaft verbunden ist, wurde ebenfalls vor 40 Jahren gegründet.

Die Österreichische Gesellschaft für Kulturpolitik war mit einer kleinen Delegation, bestehend aus der Vizepräsidentin der ÖKUPO BM aD Hilde HAWLICEK und Präsidentin NAbg. Elisabeth Hakel, sowie den Mitarbeiterinnen Julia Redl & Sarah Barisic bei den Feierlichkeiten vertreten.

Unsere Präsidentin, NAbg. Elisabeth HAKEL, hat auch als Teilnehmerin auf einem Podium zum Thema: “Kulturförderung zwischen Wunschkonzert & Kostenbilanz – was ist die Rolle der Wirtschaft?” teilgenommen.

Wer auch auf Facebook vertreten ist, kann die Diskussion unter folgendem Link nachschauen:

Video-Mitschnitt

Lampedusa im Winter – Filmvorführung, 8. Juni

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“Wir dürfen uns nicht an die Bilder von toten Menschen gewöhnen!”
Am 8. Juni haben wir, Österreichische Gesellschaft für Kulturpolitik & SPÖ im Parlament, den Dokumentar-Film “Lampedusa im Winter” von Jakob Brossmann im Österreichisches Parlament gezeigt.
Ein beeindruckender Film, der auch gezeigt hat, wie die knapp 5000 EinwohnerInnen der kleinen Insel mit der Migration umgehen (Hilfe, Rettung aus dem Meer, Machtlosigkeit, Erinnerungen bewahren, Geschichten erzählen, …), aber natürlich auch ganz andere, wirtschaftliche Prboleme (Fähre brennt ab) haben, die gelöst (Streik der Fischer) werden müssen.
Jakob Brossmann gelingt mit diesem Film ein beeindruckendes Zeit-Dokument über ein leider nach wie vor sehr akktuelles Thema: Flüchtlinge und die nicht sicheren Routen über das Meer. Wie sie aus den Booten gerettet werden, wie sie auf der Insel empfangen werden, wer ihnen hilft, Privatpersonen und Politik und wie sie von Lampedusa wieder weg gebracht werden, oft erst nach vielen Monaten …
Ein Dank gilt auch an SPÖ-Integrationssprecherin Nurten Yilmaz, die mit mir gemeinsam Gastgeberin war und im Anschluss auch das Gespräch mit Jakob Brosssmann und Erich Fenninger von der Volkshilfe Österreich geführt hat.
Lampedusa im Winter – Lampedusa d’inverno hat auch den Österreichischen Filmpreis 2016 für den besten Dokumentarfilm erhalten.

Lampedusa

17. Mai, Parlament: Romeo & Julia – freestyle

Großes Theater am 17. Mai  im Parlament :) Flüchtlinge geben “Romeo & Julia – freestyle”.

Auf Einladung der Österreichische Gesellschaft für Kulturpolitik und der SPÖ im Parlament haben wir zu einem wunderschönen Theater Abend eingeladen.

Die wunderbare Hilde Dalik hat inszeniert und viele junge SchauspielerInnen haben eine neue Interpretation des Shakespeare-Klassikers im Abgeordneten-Sprechzimmer des Parlaments gezeigt.

Entstanden ist das Projekt schon vor gut zwei Jahren für den Verein “chong”: Schauspielerin Hilde Dalik hat mit den Jugendlichen das Stück neu erarbeitet und im Herbst 2014 im Dschungel Wien erstmals aufgeführt. “Ich war neugierig und wollte wissen, was in Österreich los ist. Andererseits wollte ich mich engagieren”, erläuterte Dalik am Dienstag. Begonnen habe alles mit ihrer Tätigkeit im Laura Gatner Haus in Niederösterreich im Bereich Theaterpädagogik. Und nun stand ihr Ensemble im Parlament auf einer (wenngleich provisorischen) Bühne. “Es ist eine große Freude, hier zu spielen, aber auch eine Herausforderung, weil es eben kein Theater ist.”

Die 14-köpfige Truppe, die auch mit einem doppelten Romeo und einer dreifachen Julia aufwarten konnte, ließ sich von den äußeren Gegebenheiten aber nicht beirren: In rund eineinhalb Stunden wurde die wohl berühmteste Liebesgeschichte der Welt dargeboten, verfeinert mit aktuellen Bezügen und sehr persönlichen Einsprengseln. So waren immer wieder Geschichten aus dem Leben der Jugendlichen zu hören, wurden eigene Ansichten zu Shakespeares Worten gefunden und gab es gerade musikalisch einen kunterbunten Mix aus afghanischen Volkswaisen und zeitgemäßem Pop, was auch tänzerisch eine Umsetzung fand.

Die Kombination aus dem Klassiker, den man nicht erklären muss, und der Umsetzung mit Flüchtlingen haben uns angesprochen. Daher wollten wir die Aufführung auch im Parlament haben. So kann Integration funktionieren!

Fotos: © Claudio Farkasch/lichtschalter.tv

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