Montagsalon, 26. Juni: Matt spricht mit Wurm

Die Österreichische Gesellschaft für Kulturpolitik freut sich einzuladen:
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26. Juni 2017

GERALD MATT
spricht mit
ERWIN WURM

Metro Kino
18:30 | Einlass ab 18:15

Wir laden Sie herzlich zum MONTAGSALON
mit Gerald Matt und Erwin Wurm ein.

Der Ausnahmekünstler Erwin Wurm, der den Skulpturbegriff entscheidend mit seinen „One Minute Sculptures“ geprägt hat, zählt zu den erfolgreichsten Gegenwartskünstlern und vertritt Österreich 2017 bei der Biennale in Venedig.

Am 26. Juni begrüßt ihn Gastgeber Gerald A. Matt beim Montagsalon.

Nach Schauspieler Tobias Moretti, Ex-Bundespräsident Heinz Fischer a.D. und Stararchitekt Wolf D. Prix, reiht sich Erwin Wurm in die Riege des hochkarätig besetzten Montagsalons ein.

Die Aufzeichnung wird auf W24 – das Stadtfernsehen und im Verbund der österreichischen Regionalsender »R9 Österreich« ausgestrahlt.

ANMELDEN »

Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Veranstaltungsort: Metro Kino | Johannesgasse 4, 1010 Wien
Einlass: ab 18:15  |  Veranstaltungsbeginn: 18:30

Eine Veranstaltung in Kooperation mit:

 

 

#KULTURSALON im TV

Als Österreichische Gesellschaft für Kulturpolitik sind wir sehr stolz darauf ein neues TV-Format, auf W24_das Stadtfernsehen, präsentieren zu dürfen.

Logo Kultursalon

Am Freitag, den 12. Mai, wurde der Österreichische Pavillon bei der diesjährigen “La Biennale di Venezia” von Bundesminister für Kunst- und Kultur Thomas DROZDA feierlich eröffnet.

Als Österreichische Gesellschaft für Kulturpolitik durften wir, einen Tag vor der offiziellen Eröffnung, im Österreich Pavillon die erste Sendung des KULTURSALON, “Gerald Matt im Gespräch mit  Brigitte Kowanz & Thomas Drozda” aufzeichnen.

Die Sendung wird am Montag, den 22. Mai, um 21:00 Uhr auf W24_das Stadtfernsehen ausgestrahlt. Bitte #einschalten & #anschauen

Der Kultursalon wird dann um 01:00 Uhr auf #W24 wiederholt und kann von 22. bis 28. Mai auf den Sendern von R9 Österreich täglich um 05:30 Uhr und 16:00 Uhr angeschaut werden!

Teaser:
https://youtu.be/VBeB3MTjV3E

Das Ausstellungskonzept der Kommissärin Christa Steinle für den Österreich Pavillon sind zwei international überaus erfolgreiche österreichische KünstlerInnen: Erwin Wurm und Brigitte Kowanz – beide StaatspreisträgerInnen, mit zahlreichen Einzelausstellungen in den wichtigsten Kunstzentren von Paris bis New York, deren Werke sich in bedeutenden musealen und privaten Sammlungen befinden.

Mehr Informationen über den Pavillon und die Ausstellung findet man hier!

23. Mai, Wiener Vorstadttheater

23. Mai 2017 | Einlass 17:00 | Beginn: 17:30
PARLAMENT – Abgeordneten Sprechzimmer/ Säulenhalle

Theater Preview
“Und Sie legen den Blumen Handschellen an”

(Autor: Fernando Arrabal)
Eine Produktion von: WIENER VORSTADTTHEATER – integratives theater Österreichs

Bereits zum zweiten Mal arbeiten wir mit dem Wiener Vorstadttheater zusammen. 2015 fand die Aufführung von „Shake Shakespeare“ statt, bei der sich das Publikum begeistert vom Talent der teilnehmenden Jugendlichen zeigte. Viele der Schauspielerinnen und Schauspieler aus „Shake Shakespeare“ wirken auch beim aktuellen Stück „Und sie legen den Blumen Handschellen an“ wieder mit. Eine Besonderheit dieses Ensembles ist, dass alle aus Familien mit Migrationshintergrund stammen oder selbst nach Österreich flüchten mussten und Michalkes Inszenierungen diese politisch aktuellen Themen wie Migration und Verfolgung von Minderheiten immer miteinschließen. Ein kulturelles Highlight ist diesmal auch die Musik von Harri Stojka.

Das Theaterstück ist eine Hommage an den berühmten spanischen ­Dichter Fernando Garcia Lorca, mit dem Arrabal während der Diktatur Francos im Gefängnis saß. Die beschriebenen Kriegsverbrechen des ­Spanischen Bürgerkrieges zeigen erschreckende Parallelen zu den aktuellen Geschehnissen in Syrien unter dem Assad-Regime auf.

Der österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik ist es ein wichtiges Anliegen, die Kultur als Spiegel unserer Zeit zu ­zeigen und auch zu unterstützen. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen ­Gewalt! Deshalb möchten wir Sie herzlich zu dieser Theater-Preview im Parlament einladen.

Bitten schicken Sie Ihre Anmeldung an: SARAH.BARISIC@PARLAMENT.GV.AT

PROGRAMM:

17:30 Begrüßung
durch Abg. z. NR Elisabeth Hakel
Kunst- und Kultursprecherin der SPÖ & Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik
&
Elisabeth Hakel im Gespräch mit
Manfred Michalke, Regisseur Wiener Vorstadttheater

17:45 Beginn der Vorführung
„Und sie legen den Blumen Handschellen an“
von Autor Fernando Arrabal
Wiener Vorstadttheater – integratives theater österreichs

Im Anschluss:
Getränkeempfang im Rahmen des Kunstprojektes
„Lebenscafé DIAMANT“ von Tanja Prušnik
aus der Ausstellung „Das bessere Leben“,
24.02. – 20.05.2017 im Künstlerhaus 1050 Wien

20:00 Ende d

er Veranstaltung

 

Kulturförderung ist demokratiepolitische Pflicht

HS NEU
In der Amtszeit von Kulturministerin Dr. Hilde Hawlicek wurde 1988 das Kunstförderungsgesetz beschlossen. Dadurch wurde die Verantwortung des Staates für die Kunstförderung festgelegt und rechtlich verankert. Die gesellschaftlichen Aufbrüche der späten sechziger Jahre hatten auch die Kulturpolitik geprägt und fanden somit Einzug in die Kunstförderung. Im Zentrum standen Viel- falt, Demokratisierung, Offenheit und die Förderung auch kontroversieller künstlerischer Zugänge. Inzwischen hat die Kulturförderung ihre „Selbstverständlichkeit“ zumindest teilweise verloren. In einer Zeit von Sparzwang, Rationalisierung und Entpolitisierung steht auch die Kulturförderung verstärkt unter Rechtfertigungsdruck. Daher ist es… höchste Zeit zu analysieren und zu diskutieren, wie dieser kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung begegnet werden kann.

 

Programm
16:30 Einlass
17:00 Begrüssung

durch Abg. z. NR Elisabeth Hakel
SPÖ-Kultursprecherin & Präsidentin Österreichische Gesellschaft für Kulturpolitik

Abg. z. NR Josef Cap
stv. Klubobmann SPÖ-Parlamentsklub

17:10 Impulsreferate
Kunst- und Kulturpolitik als
Fortsetzung der Sozialpolitik

Charly Blecha
Bundesminister a.D. & Präsident
des Pensionistenverbandes Österreichs

Freiheit der Kunst – mission completed?
Susanne Moser
Komische Oper Berlin, geschäftsführende Direktorin

Sparzwänge, Entpolitisierung & Co contra Kulturförderung
Abg. z. NR Elisabeth Hakel

17:45 Panel 1
KULTURPOLITIK im Aufwind
Podiumsdiskussion
Moderation: Fritz Wendl (Journalist)

Hilde Hawlicek
Bundesministerin a.D. für Unterricht, Sport und Kultur Vize-Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik Mitglied des europäischen Parlaments a.D.

Kurt Flecker
Präsident der Steirischen Gesellschaft für Kulturpolitik

Armin Thurnher
Herausgeber & Chefredakteur des Falter

Charly Blecha

18:45 Panel 2
KULTURPOLITIK im Gegenwind
Podiumsdiskussion
Moderation: Michael Wimmer (EDUCULT) Susanne Moser

Jürgen Weishäupl
Kulturmanager

Lena Wicke-Angenheyster alias MONSTERFRAU
Performance-Künstlerin

Abg. z. NR Elisabeth Hakel

19:50 Geburtstags-Feierlichkeite n

Grussbotschaften

Olaf Schwencke
Kulturpolitische Gesellschaft Deutschland

Josef Kirchberger
Geschäftsführer ART for ART
Vize-Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik

Buffet
Musikalische Umrahmung
DJane Colette

22:00 Ende der Veranstaltung

Impulsreferate
Kunst- und Kulturpolitik als Fortsetzung der Sozialpolitik

Die Definition der Kunstförderung als Bundesangelegenheit sicherte zahlreichen Kulturschaffenden die Existenz. Damals wie heute spiegeln Kunst und Kulturpolitik den gesellschaftlichen Zeitgeist – nur unter sich ändernden Vorzeichen und Rahmenbedingungen.

Freiheit der Kunst – mission completed?

Die gesetzliche Garantie des freien künstlerischen Ausdrucks als großartige Errungenschaft der 1980er Jahre dient als Fundament des Kunstschaffens in Österreich. Doch was vormals als gesellschaftliche und ästhetische Provokation für Aufregung sorgte, konnte sich etablieren und gehört heute vielfach zum breit akzeptierten Kunstkanon. Hat die staatliche Kunst- und Kultursicherung also ihr Ziel erreicht und damit ausgedient? Wo sind die Möglichkeiten, Aufgaben und Grenzen einer zeitgemäßen Kulturpolitik?

Sparzwänge, Entpolitisierung & Co contra Kulturförderung

Budgetprobleme, Entdemokratisierung und abnehmendes gesamtgesellschaftliches Interesse – auch Kultur- schaffender – machen es nicht nur Rechtspopulisten leicht, die Kulturförderung in Frage zu stellen.

PANELS

Kulturpolitik im Aufwind
In ihrer Amtszeit als Bundesministerin 1987–1990 gelang es Hilde Hawlicek, ein umfassendes System der staatlichen Kunst- und Kulturförderung einzurichten. Wie „Kultur für alle“ zu einer breit akzeptierten Zielvorstellung wurde und was davon geblieben ist.

Kulturpolitik im Gegenwind
Privatisierung, Digitalisierung und Mediatisierung, Migration, wachsende gesellschaftliche Ungleichheit oder politische Polarisierung – eine Vielfalt neuer Herausforderungen verlangt nach neuen Antworten – auch in der Kulturpolitik.

Anmeldung bitte UNBEDINGT erforderlich:
julia.redl@parlament.gv.at

Veranstaltungsort:
Parlament / Haupteingang Dr. Karl-Renner-Ring 3, 1017 Wien
Abgeordneten-Sprechzimmer / Säulenhalle

Zutrittsberechtigung für das Parlamentsgebäude nur mit einem amtlichen Lichtbildausweis!

 

6. März: Symposium “Freiheit, Kunst & Politik”

Die Österrreichische Gesellschaft für Kulturpolitik hat
am 6. März, ins Parlament eingeladen zu

FREIHEIT, KUNST & POLITIK
Ein Symposion mit reichlich Zeit für kritischen
wie humorvollen Diskurs konzipiert
von und mit Victoria Coeln

Hochkarätig besetzte Veranstaltung zur Trias von „Freiheit, Kunst und Politik“ im Parlament

Mit der Trias von Freiheit, Kunst und Politik und ihrer Bedeutung für die Demokratie beschäftigte sich Montagabend im Parlament ein hochkarätig besetztes Symposium veranstaltet vom Atelier Coeln, dem SPÖ-Parlamentsklub und der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik. KünstlerInnen, PolitikerInnen und ExpertInnen aus dem Kunstbereich debattierten dabei den gegenseitigen Einfluss von Kunst und Politik. Einig waren sich die DiskutantInnen, dass Kunst einen wesentlichen Beitrag leisten kann für Freiheit und Demokratie. ****

SPÖ-Kunst- und Kultursprecherin Elisabeth Hakel verwies einleitend auf zunehmende Tendenzen, Demokratie und Freiheitsrechte einzuschränken – in Europa und weltweit. Kunst könne solche Entwicklungen sichtbar machen und Bewusstsein dafür schärfen, so die SPÖ-Abgeordnete bei ihrer Begrüßung. Viele Errungenschaften, die schon selbstverständlich schienen, würden heute wieder in Frage gestellt, verwies Hakel auf die Einschränkung der Reisefreiheit in der EU, das Errichten „neuer Mauern und Zäune“ oder Diskussionen in Österreich über die Einschränkung des Demonstrationsrechts. Rechtspopulistische Parteien in Europa seien erfolgreich damit auszugrenzen, das Trennende über das Gemeinsame zu stellen und Ängste zu schüren. Sich solchen Tendenzen entgegenzustellen, sei Aufgabe der Politik. Aber auch die Kunst habe hier eine wichtige Rolle: „Kunst kann diese Entwicklungen verdeutlichen, Strukturen freistellen und den Nebel, der mancherorts bestimmte Entwicklungen umgibt, verscheuchen. Sie kann Bewusstsein schärfen und radikale Fragen stellen“, so Hakel. „Wir brauchen alle Kräfte aus Kunst und Politik, um uns der Gefährdung der Demokratie und der Freiheit entgegenzustellen.“

Victoria Coeln betonte in ihrem Eingangsstatement, dass Kunst die kreativen Mittel zur Veränderung habe. Coeln zeichnet für die Konzeption des Symposiums verantwortlich und zeigt zur Zeit eine Aufsehen erregende Installation im Wiener Stephansdom, bei der für die Fastenzeit 37 Heiligenfiguren mit reflektierenden Rettungsdecken umhüllt wurden und so ein Bezug zu aktuellen Fluchtbewegungen hergestellt wird. „In dem Moment, wo sich Räume, wie etwa hier der politische und künstlerische, überschneiden, kommt man an Grenzen. Man muss sich erlauben, diese zu überschreiten und macht man dies mit Respekt und bezieht Menschen mit ein, wird es wie im Fall der Installation im Stephansdom zu einem inklusiven Projekt“, erklärte die Künstlerin.

Unter der Moderation von Kulturwissenschafter Andreas Spiegl beleuchteten dann die Medienkünstlerin Sylvia Eckermann, der Künstler und Filmemacher Edgar Honetschläger, die Sektionsleiterin für Auslandskultur im Außenministerium Botschafterin Teresa Indjein, der ehemalige Spitzendiplomat und Präsident der österreichischen Marshall-Plan-Stiftung Wolfgang Petritsch, die Grüne Europaabgeordnete, Vizepräsidentin des EU-Parlaments Ulrike Lunacek, die Peformerinnen Ziga Jereb, Nelly Gruninger und Charlotte Spitzer, Kunsthalle-Direktor Nicolaus Schafhausen sowie die Architektin und Stadtplanerin Silja Tillner das Thema und seine Facetten.

Ulrike Lunacek sieht es als Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen für Kunst so zu gestalten, damit diese in Breite und Vielfalt produziert werden kann und sie unterstrich bei der Diskussion auch die Wichtigkeit der Kunst für ihre eigene Arbeit. Auch Silja Tillner betonte die Bedeutung von Kunst für ihre Projekte:
„Ich denke, dass Kunst im öffentlichen Raum sehr viel zur Kommunikation beiträgt.“ Filmemacher Honetschläger bedauerte, dass es viel zu wenig offene Augen und Ohren für die kritische Kunst unserer Zeit gebe und meinte in diesem Zusammenhang: „Kunst, die nicht politisch ist, ist uninteressant und nur behübschend.“ Er sieht den Staat in der Pflicht, KünstlerInnen zu unterstützen, um ihnen Freiheit in ihrer Kunst zu gewähren. Wolfgang Petritsch kritisierte wiederum die Ökonomisierung: „Wenn heute über Kunst gesprochen wird, wird oft nur über Auktionen, Museen oder große Kunstwerke geredet“, erklärt der ehemalige Spitzendiplomat und sieht in diesem Kontext die Kunst vor einer großen Herausforderung. Die TeilnehmerInnen der insgesamt zwei Panels gingen außerdem auf die Schwierigkeit der Definition von Freiheit ein und diskutierten den gegenseitigen Einfluss von Kunst und Politik.

30. Jänner: FRANZOBELs neuer Roman: “Das Floss der Medusa”

Buchpräsentation
der neue Roman von FRANZOBEL
“Das Floss der Medusa”

30. Jänner 2017
im Parlament, Abgeordnetensprechzimmer


PROGRAMM

18:00 Uhr: Eröffnung

Begrüßung: Elisabeth HAKEL
Abgeordnete zum Nationalrat, Kunst- und Kultursprecherin der SPÖ & Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik

18:15 Uhr: Lesung mit FRANZOBEL

FRANZOBEL liest aus seinem neuen Roman “Das Floß der Medusa”
mit musikalischer Begleitung

Im Anschluss: FRANZOBEL im Gespräch mit Günter KAINDLSTORFER

19:00 Uhr: Get-together in der Säulenhalle

20:00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Zum Roman:

Was bedeutet Moral, was Zivilisation, wenn es um nichts anderes geht als ums bloße Überleben?
18. Juli 1816: Vor der Westküste von Afrika entdeckt der Kapitän der Argus ein etwa zwanzig Meter langes Floß. Was er darauf sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: hohle Augen, ausgedörrte Lippen, Haare, starr vor Salz, verbrannte Haut voller Wunden und Blasen … Die ausgemergelten, nackten Gestalten sind die letzten 15 von ursprünglich 147 Menschen, die nach dem Untergang der Fregatte Medusa zwei Wochen auf offener See überlebt haben. Da es in den Rettungsbooten zu wenige Plätze gab, wurden sie einfach ausgesetzt. Diese historisch belegte Geschichte bildet die Folie für Franzobels epochalen Roman, der in den Kern des Menschlichen zielt. Wie hoch ist der Preis des Überlebens?

Über den Autor:

Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, ist einer der populärsten und polarisierendsten österreichischen Schriftsteller. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 den Ingeborg-Bachmann-Preis und 2002 den Arthur-Schnitzler-Preis. Bei Zsolnay erschienen zuletzt der Roman ” Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind” (2012) und der Krimi ” Groschens Grab” (2015). Im Frühjahr 2017 erscheint sein Roman ” Das Floß der Medusa”.

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

13. Dezember: ANNA WEIDENHOLZER liest “Weshalb die Herren Seesterne tragen”

13. Dezember 2016
17:30 Uhr: Einlass
18:00 Uhr: Beginn
im Grätzlhotel, Große Sperlgasse/Kamelitergasse, 1020 Wien
im Anschluss laden wir
zum Weihnachts-Empfang in die Rezeption: Trattoria Triestina
Große Sperlgasse 6, 1020 Wien

Anna Weidenholzer präsentiert ihr neuestes Werk „Weshalb die Herren Seesterne tragen“. Mit diesem Buch schaffte es die Autorin als eine von drei ÖsterreicherInnen auf die Longlist des deutschen Buchpreises 2016.

annaweidenholzer

Das Buch:

Karl, ein pensionierter Lehrer, macht sich eines Tages auf, herauszufinden, was das Glück sei. Einen nur leicht veränderten Fragebogen im Gepäck, mithilfe dessen das ›Bruttonationalglück‹ in Bhutan ermittelt wird, lässt sich der Glücksforscher in einem schneelosen Skiort nieder, dessen Bewohner er nun in unbekanntem Auftrag nach ihrer Lebenszufriedenheit befragen will. Das Hotel Post, in dem Karl als einziger Gast unterkommt, wird bewirtschaftet von einer namenlosen Frau und ihrer Hündin Annemarie. Von hier aus beginnt er seine Forschungen, unterbrochen von konfliktgeladenen Telefongesprächen mit seiner Frau Margit. Bald erhält seine Reise Züge einer Flucht, und der Fragende wird unmerklich zum Objekt der Befragung anderer.
Anna Weidenholzer gelingt mit diesem meisterhaften Roman ein intensives und eigenwilliges literarisches Kammerspiel. Eine Reise zur Erforschung des Glücks wird zu einer Tiefenbohrung in die Seele unserer Gesellschaft.

 

7. Dezember: MAXI BLAHA spielt “Es gibt mich nur im Spiegelbild”

7. Dezember 2016
Einlass: 17:30 | Beginn: 18:00 Uhr
Begrüßung: Abg. z. NR Elisabeth HAKEL, Kunst- und Kultursprecherin der SPÖ

maxiblaha

ES GIBT MICH NUR IM SPIEGELBILD
JELINEK | BACHMANN

Hommage zum 90. Geburtstag von Ingeborg Bachmann mit exklusiven Texten der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek.

Anhand der Texte “Malina” von Ingeborg Bachmann und “Prinzessinnendramen” von Elfriede Jelinek verhandelt das Doppelportrait Parallelen im Werk beider Autorinnen, wie das Bild der Frau in unserer Gesellschaft, Motive wie Abhängigkeit, Macht, Mode und Sexualität sowie das Verschwinden.

Anlässlich Bachmanns 90. Geburtstages hat die österreichische Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ihre eigenen Texte über Ingeborg Bachmann für das Theatersolo exklusiv zur Verfügung gestellt. Die musikalisch-theatrale Inszenierung von Martina Gredler, mit Kompositionen von Simon Raab, will diese Parallelen aufzeigen und das doppelte Außenseitertum einer Frau als Schriftstellerin thematisieren. Die Texte beider Ausnahmeautorinnen wurden für Maxi Blahas Theatersolo, dramaturgisch betreut von Verena Humer, zu einem außergewöhnlichen Monolog verschmolzen.

Anmeldung unbedingt erforderlich!

Zutrittsberechtigung für das Parlamentsgebäude:
Vorweis dieser Einladung mit einem amtlichen Lichtbildausweiß.

WEITERE TERMINE

2016
9.12. Posthof, Linz
12.-16.12. Warschau

2017
7.3. Baden
8.3. Brüssel
2.5. London
3.5. Lancaster
11.5.-14.5. Zürich
____
Pressekontakt:
Mag.ª Verena Humer
verena.humer@yahoo.de
Website Maxi Blaha

Texte: Elfriede Jelinek & Ingeborg Bachmann | Schauspiel: Maxi Blaha | Komposition und Klavier: Simon Raab | Konzept, Idee: Maxi Blaha | Regie: Martina Gredler (Burgtheater Wien) | Dramaturgie: Verena Humer (Forschungsplattform E. Jelinek) | Kostüme: Moana Stemberger (Burgtheater Wien) | Rechte: Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek und Piper Verlag GmbH, München

20. November: Kunst rettet Österreich

FILM – DISKUSSION – AUSSTELLUNG

„KUNST RETTET ÖSTERREICH“
von Regisseur Werner Boote

EINE PRODUKTION DES ORF

Sonntag, 20. November 2016
Beginn 11:00 Uhr
Stadtkino/ Künstlerhaus
Akademiestraße 13, 1010 Wien
Eintritt frei!

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Programm

11:00 Uhr
Eröffnungsworte
Elisabeth HAKEL, Präsidentin ÖKUPO
Martin TRAXL, Leiter ORF-TV-Kultur und Initiator

11:15 Uhr
Filmstart „Kunst rettet Österreich“ von Regisseur Werner Boote

11:50 Uhr
Podiumsdiskussion mit:

Werner BOOTE, Regisseur
Bernd FASCHING, Künstler und Initiator
Elisabeth HAKEL, Abg. Kunst- und Kultursprecherin SPÖ
Martin TRAXL
Jürgen WEISHÄUPL, Produzent

Moderation: Andreas STADLER

12.30 Uhr
Ausstellung der Kunstwerke des Films (die Künstler werden alle vor Ort sein!)
Eröffnung durch Dr. Markus FREUND und Dr. Lothar WACHTER
Diese Ausstellung läuft bis zum einschließlich 27.11.2016.

Im Anschluss gibt es ein kleines Buffet.

Zum Film:
Eine Gruppe von Künstlern und Intellektuellen schmiedet den Plan, Österreich zu retten, indem es die halbfertigen Feriendörfer, Golfplätze und Häfen Istriens, in denen die Investments der Kärntner Bank Hypo Alpe Adria versunken sind, mittels Kunst aufwertet. Mittlerweile gehören die Anlagen der staatlichen Bad Bank HETA und damit allen Österreichern. 18 Milliarden Euro hoch sind die Haftungen, denen die halbfertigen Anlagen in Istrien als Vermögenswerte gegenüberstehen. Durch Kunst aufgewertet erzielen diese nun hohe Verkaufserlöse und die Schuldenlast wird von der HETA und damit den Österreichern genommen. Der Film erzählt die wahre Geschichte dieses Projektes inklusive der fiktionalen Rettung Österreichs durch die Tilgung der Schuldenlast. Eine künstlerische Roadshow, ein zeitgenössisches Heldenepos mit einem Happy End.

Künstler:
Bernd Fasching
Uwe Jäntsch
Klaus Pobitzer
Slavica Marin

Weitere Infos auf Facebook unter “Kunst rettet Österreich”

 

15. November: DENK im Gespräch mit DROZDA

Auditorium im Leopold Museum
18:00 Uhr | Einlass ab 17:30
Eröffnung | Abg. Elisabeth HAKEL | Präsidentin der ÖKUPO

Vor rund sechs Monaten wurde Thomas DROZDA als neuer Kunst- & Kulturminister angelobt. Seine Zuständigkeiten umfassen Kunst, Bundestheater, Filmförderung, Museen, Nationalbibliothek, Medien und Verfassungs- und Verwaltungsangelegenheiten, Staatsarchiv, Denkmalschutz, öffentliches Büchereiwesen und die Hofmusikkapelle. Und er koordiniert die Regierungsarbeit.

Im Gespräch mit Musikerin Birgit DENK, auch bekannt aus ihrem ORF III Gesprächsformat „DENK mit Kultur“, wird Kunst- und Kulturminister Thomas DROZDA nicht nur über Förderungsinstrumentarien und Alltagspolitik reden, sondern auch über seine kulturpolitischen Ideen und Ziele. Wir werden aber auch etwas über den neuen Stil in der Kulturpolitik hören und welche Vorstellungen er von einer gerechten Gesellschaft hat. Ganz sicher ein spannender und kurzweiliger Abend.

ANMELDEN »
Bitte auf den Link “Anmelden” klicken! Anmeldung unbedingt erforderlich.

Veranstaltungsort:
Auditorium im Leopold Museum | MuseumsQuartier Wien
Museumsplatz 1, 1070 Wien
Einlass: ab 17:30 |  Veranstaltungsbeginn: 18:00